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Lichtbogen-Feuerzeug Explorer im Test

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Lichtbogen-Feuerzeug Explorer im Test Bild von Marco Griep

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Zu Weihnachten hab ich mir endlich mal ein Lichtbogen-Feuerzeug geleistet. Meine Entscheidung fiel dabei auf das Explorer Feuerzeug, da es das einzige ist, dass mir einigermaßen Outdoor tauglich erschien. Was ich von dem Feuerzeug halte, erfahrt in diesem Blogbeitrag.

Warum sollte man ein Lichtbogen-Feuerzeug in Betracht ziehen?

Unter Outdoor-Sportlern sind Feuerstähle sehr beliebt, da sie bei jedem Wetter funktionieren, solange man die Fähigkeiten hat, damit umzugehen. Sie können sogar bei Nässe und Wind verwendet werden, solange man trockenen Zunder und etwas Übung hat. Allerdings sind Feuerstähle nicht immer die beste Wahl, wenn man schnell ein Feuer im Alltag benötigt.

In der Vergangenheit habe ich viele Feuerzeuge ausprobiert, von einfachen BIC-Feuerzeugen bis hin zu Benzin-Feuerzeugen, aber alle haben mich enttäuscht. Als Nichtraucher brauche ich zwar selten ein Feuerzeug, aber wenn ich eines brauche, muss es zuverlässig funktionieren. Benzin-Feuerzeuge haben sich als unzuverlässig erwiesen, da das Benzin oft verflogen ist und Gas bei Kälte schlechter funktioniert oder das Feuerzeug einfach gar nicht zündet. Ein Lichtbogen-Feuerzeug von Explorer hingegen funktioniert mit Elektrizität und benötigt keinen Brennstoff. Da man im Alltag immer irgendwie an Strom kommt, war es für mich eine ideale Alternative.

Lichtbogen-Feuerzeug

Das Lichtbogen-Feuerzeug Explorer

Das Explorer Feuerzeug* bietet auf den ersten Blick alles, was ich benötige. Es funktioniert mit Strom, lässt sich per USB-C aufladen, ist durch die Gummihülle Wasser- und Stoßfest (IP-65) und lässt sich auch nicht von Wind beeindrucken. Man muss sich keine Sorgen machen, sich beim Heben des Feuerzeugs von der Seite oder von oben an der Flamme die Finger zu verbrennen. Das Feuerzeug ist auch mit einer kleinen Taschenlampe ausgestattet, die es zu einem perfekten Alltagsgegenstand (Every-Day-Carry) macht. Es ist mit einer Trageschnur und Pfeife ausgestattet und kann auch um den Hals getragen werden.

Entschieden habe ich mich für die Farbe Rot, somit ist das Feuerzeug gut sichtbar (selbst auf Waldboden etc.) und sollte immer auffindbar sein.


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Meine Erfahrungen mit dem Feuerzeug

Meine ersten Erfahrungen mit dem Lichtbogen-Feuerzeug waren sehr positiv. Ich habe es an Silvester verwendet, um Feuerwerkskörper zu entzünden. Die Kontakte, an denen sich das Plasma bzw. der Lichtbogen entzündet, waren durch die Zündschnur und die entstehenden Funken etwas verrußt. Mit einem Wattepad konnte ich die Verschmutzung jedoch leicht entfernen und das Feuerzeug funktionierte weiterhin problemlos. Wie bereits erwähnt, kann man das Feuerzeug auch seitlich oder kopfüber halten, ohne sich die Finger zu verbrennen, wie es bei herkömmlichen Feuerzeugen der Fall sein kann.

Natürlich habe ich auch die Wasserdichtigkeit des Feuerzeugs getestet, indem ich es in eine Pfütze geworfen und es darin für 2 Minuten liegen gelassen habe. Das Feuerzeug hat diesen Test mir Bravour bestanden.

Der eingebaute Akku sollte laut Herstellerangaben bis zu 210 Zündungen halten, was ich bisher allerdings noch nicht bestätigen konnte, da der Akku ein paar Tage später leer war, obwohl ich das Feuerzeug nicht weiter verwendet hatte.

Leider hat sich das Lichtbogen-Feuerzeug für mich als unzuverlässig erwiesen, da es aufgeladen wurde, aber ein paar Wochen später wieder entladen war, ohne dass ich es verwendet hatte. Es eignet sich somit nicht als "Ich brauche jetzt mal schnell ein Feuerzeug"-Gerät. Grundsätzlich ist es jedoch ein gutes und solides Feuerzeug. Wer jedoch wie ich sehr unregelmäßig ein Feuerzeug benötigt, könnte enttäuscht werden. Eine Powerbank könnte helfen, aber meiner Meinung nach sollte das nicht notwendig sein. Ich möchte ein Feuerzeug laden oder befüllen und dann ein halbes Jahr später ohne Probleme einsetzen können, ohne mir vorher Gedanken machen zu müssen, ob es betriebsbereit ist. Vielleicht hatte ich auch einfach nur ein Montagsmodell erwischt.

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Habt Ihr ein Alltagsfeuerzeug? Wenn ja, was setzt Ihr ein? Schreibt es in die Kommentare

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